Die Spinnerin
Sehr selten sind es Männer, die spinnen. Meistens sitzen Frauen am Spinnrad und verarbeiten die grobe Wolle zu brauchbaren Fäden.
Sehr selten sind es Männer, die spinnen. Meistens sitzen Frauen am Spinnrad und verarbeiten die grobe Wolle zu brauchbaren Fäden.
Ankerschmiede stellten Schiffs- und Bootsanker her. Wenn nicht im Hafen selbst, befanden sich Ankerschmieden zumindest in Hafennähe.
Der Kammmacher schneidet bzw. schnitzt Kämme für verschiedenen Verwendungszwecke – neben dem Frisierkamm brauchte es z.B. auch welche für die Textilfabrikation.
Die Ziseleure stellen Becher, Pokale, Teller, Schalen, Plaketten, Leuchterteile, kirchliches Gerät, Plastiken und Reliefs aus Blech her.
Die Gürtler beschlugen Gürtel und Wehrgehenge zum Schutz vor zu schneller Abnutzung mit Messing, Silber, Kupfer oder Gold.
Die Tuchmacher waren spezialisierte Weber, die ausschließlich Wollgewebe, sogenannte Tuche, herstellten – mancherorts deshalb auch Wollweber genannt.
Der Pfannenschmied war früher der Spezialist für das Herstellen von Eisenpfannen in allen gewünschten Größenordnungen.
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Er schmiedet die eigentliche Sense, das ‚Blatt‘, aus zähem Gärbstahl, denn nur die sogenannte ‚Klopfsense‘ besitzt eine scharfe, dauerhafte Schneide und wird nicht gleich schartig, wenn sie einmal an Holz oder Steinen herziehen sollte.
Die Schreiner und Tischler fertigen in ihren Werkstätten Möbel, wie Stühle, Regale und Tische und diverse andere Kleinteile aus Holz. Dabei verwenden sie hauptsächlich unterschiedliche Sägen, Hobel und Feilen.
Der Besteckschmied ist ein Feinschmied, der früher in Handarbeit das für den gehobenen Haushalt benötigte Silberbesteck herstellte.
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