SanduhrDie Sanduhrmacher siebten den Sand sehr fein, wuschen ihn und färbten ihn nach Bedarf auch ein. Es musste eine vorher genau bestimmte Menge abgemessen und in den vorgesehenen Glasbehälter, die eigentliche Sanduhr, gefüllt werden. Bei einem Probelauf wurde kontrolliert, ob alles exakt war. Anschließend wurde die Sanduhr in ein Gehäuse, welches aus den verschiedensten Materialien sein konnte, montiert.


Berufsbezeichnungen

Sanduhrmacher

Sanduhrmacher

1730 [Weigel]

“Der Sand-Uhrmacher. Beym Stunden-Glas der Zeit, denck an die Ewigkeit. Ein Sand-Uhr-Glas ist unser Werk, darinnen die Gedancken lauffen, und sich wie lauter Berge hauffen, zu Freuden oder Reu und Schmertz. Wol dem der dieses Glas umwendet zum guten Lauff, eh er bös endet.”
1730 [Weigel]


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Sanduhr, Stundenglas

1647 [Gerard Duo]

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