Der Goldschmied verarbeitet im wesentlichen Gold, ggf. im Zusammenspiel mit Edelsteinen, Perlen u. ä. zu Schmuck und Zierrat. Auch Silber, Kupfer und Platin kommen in Kombination mit anderem oder allein zum Einsatz.

Das Metall wird je nach Verwendungszweck geformt, ziseliert, geprägt und graviert. Fertiggestellte edle Werkstücke erhalten eine innwändige, rück- oder unterseitige Stempelung, welche die Echtheit des verwendeten Materials garantiert.


Berufsbezeichnungen

Goldschmied,   Goldschmiedin,   Goldschlager (veraltet),   Goldschläger,    Goldarbeiter
goldsmith (engl.), kultaseppä (finn.), orfèvre (franz.), gullsmiður (isl.), guldsmed (dän.), orafo (ital.), orefice (ital.), zlatar (kroat.), aurifex (lat.), aurarius (lat.), aurifaber (lat.), gullsmed (norw.), ourives (port.), aurar (rum.), orfevru (rum.), zlatník (slowak.), kuyumcu (türk.)

verwandte Berufe sind:   Silberschmied,   Schmuckdesigner



Zunftzeichen der Goldschmiede


Arbeitsmittel und Werkzeuge

Zirkel, Dreikantnadel, Stichel, Graveurkissen, Hammer, Brettbürste, Lotschale, Lötzange, Pinsel


verschiedene Arbeitsschritte

treiben, löten, gravieren, schweißen, schmieden, gießen, nieten, pressen, punzieren, vergolden, färben, emailieren, drahtflechten, zeichnen, ziselieren, granulieren


Ausbildung

in der Goldschmiedeschule


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Redewendungen und Sprichwörter

  • Der Goldschmied kennt das Gold, auch wenn es unter Messing liegt.
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