Barbier, Rasur, rasieren

um 1910

Der Barbier.
Zum Rasieren geht in unseren Breitengraden heutzutage kaum noch ein Mann zum Barbier. Dazu hat sich das Rasieren durch moderne Geräte mittlerweile so  verbessert, dass es jedermann bequemer zu Hause erledigen kann.  Aber dennoch ist ein Besuch beim Barbier nicht zu verachten, wenn ‚Mann‘ sich mal verwöhnen und richtig einseifen lassen möchte … und einem kleinen Schwätzchen nebenher nicht abgeneigt ist.

„Der Barbīer, des -s, plur. ut nom. sing derjenige, welcher Profession davon macht, andern das Gesicht von den überflüssigen Haaren zu reinigen; ehedem ein Scherer, und in einigen gemeinen Sprecharten noch jetzt ein Bartscherer, oder Bartputzer.“
(Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart. Olms Verlag, 1793-1801, Bd. 1, Sp. 730)


Berufsbezeichnungen

Balbierer, Balebutz (mundartlich), Balewutz (saarld.), Barbier, Barbutz, Barbutzius, Bartputzer, Bartscherer, Bartschneider, Bartzwicker, Herrenfrisör, Schermann (nfrk.)
barber (engl.), barbitonsores

Zunftwappen der Barbiere


Werkzeuge und Zubehör der Barbiere

Rasiermesser, Rasierpinsel, Rasierklingen, Streichriemen, Abziehleder, Juchten, Rasierhobel


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Sprichwörter und Redensarten

  • Ein guter Barbier hat mehr als ein Schermesser.
  • Ein Barbier schert den anderen.
  • Barbiere werden nicht so alt wie Papageien, aber sie sprechen mehr.
  • In einer Barbierstube fehlt es nicht an Neuigkeiten.
  • Wer zum Barbier geht, bleibt nicht ungeschoren.
  • Ein schlechter barbier nimmt Haar und Haut.
  • Es ist ein schlechter Barbier, der nur einen Kamm hat.
  • Der Barbier will mehr als den abgeschnittenen Bart.

Sammlung


Humor

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