Spezialisierte  Schwarzfärber  gab es zuerst unter den Mönchen und Nonnen im späten Mittelalter.
Das Färben eines tiefen Schwarz galt als besondere Kunst.

 

Schwarzfärber, Färber, Nürnberg

1505 – Hanß Schwarczferber [Nürnberger Hausbücher]

 

Schwarz als wichtige Färbung wurde im Allgemeinen erst ein Thema des Spätmittelalters. Zwar war bereits im Hochmittelalter (ca. 1050 bis 1250) das Naturdunkelbraun der Schafswolle bei Arbeits- und einfacher Kleidung vorhanden und üblich, aber das tiefdunkle Schwarz entwickelt sich erst in späteren Jahrhunderten zur Modefarbe.

 

 

 

 

 


Berufsbezeichnungen

Schwarzfärber  –  (veraltet)  Schwarczferber, Schwartzferber
Englisch:
Esperanto:
Französisch:
Italienisch:
Lateinisch:
Niederländisch:
black dyer
… nigra
teinturier noir
tintore nero
tinctore niger, infector niger
zwartverwer
Polnisch:
Portugiesisch:
Rumänisch:
Schwedisch:
Spanisch:
Ungarisch:
farbiarz czarny
… preto
vopsitor negru
svartfärgare
tintorero negro
ruhafestő fekete

Oberberuf:  Färber
verwandte Berufe:   Buntfärber,   Blaufärber,   Rotfärber


 

Zur Herstellung des Färbebades gab man  Eisenspäne  oder  EisennägelEisensalzeRuß  und  Kohle  ins Wasser – was, wieviel und wovon war das gehütete Geheimnis des Schwarzfärbers. Die Färbeflotte musste über offenem Feuer erhitzt werden, bevor das vorbereitete Färbegut (siehe Färber)  hinein gegeben wurde.

Anfangs wurden oft auch bereits sehr dunkel vorgefärbte Stoffe mit eisenhaltiger Säure überfärbt.

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Zunftwappen der Schwarzfärber

Schwarzfärber, Färber, Zunftwappen


Schwarzfärberei

 

 


schwarz  Gefärbtes

 

 

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