Die Arbeit der Münzer. Geldmünzen wurden zum ersten mal im 7. Jh. v.Chr. geprägt. Sie waren aus Gold und Silber. Diesen Auftrag erteilte der reiche König Krösus aus Lydien.

Münzer, Gedlwesen, Münzpräger

England, um 1800

Kaisern und Königen stand das Recht zu, Geldmünzen zu prägen. Die Münzen wurden aus legiertem Gold, Silber, Kupfer oder einer Münzlegierung gefertigt.Das Rohmaterial wurde in Barren angeliefert. Beim Schmelzen wurde die vorgeschriebene Legierung hergestellt, in Platten gegossen und ausgewalzt. Die Münzen wurden mit dem Prägestempel ausgeschlagen, und durch Feilen auf das festgelegte Gewicht gebracht. So entstanden Gulden (Florin) und Taler, Albus und Kreuzer, Heller und Batzen, Groschen und Pfennige.


Berufsbezeichnungen

Münzer, Münzpräger, Münzmeister, Munzschroter, Wardein


Münzer, Geld, Münzen, Hartgeld

Wenn der Münzer Geld machen will aus Gold oder Silber, wirft er solche Metall ganz lauter in einen Tiegel und tut zum Gold einen Zusatz von Silber und zum Silber etwas Kupfer, so viel als gebühret laut fest geschriebenem Gesetz des Königs oder eines Fürsten oder einer Stadt, und sobald das Metall im Feuer zergangen ist, schüttet der Münzer das geschmolzene Gold oder Silber in ein eisernes Instrument, das viele Gruben oder Kanäle hat, so dass lange Stänglein daraus werden, die hämmert er danach, und macht breite oder schmale Bleche daraus, dick oder dünn, je nachdem ob die Münze dick oder dünn werden soll.
(Sebastian Münster, 15./16.Jh.)

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