Der Mechaniker

Foto: rostige Zahnräder

Berufsbezeichnungen

Mechaniker, Mechanikerin

in anderen Sprachen
Afrikaans:werktuigkundige
Albanisch:mekanik
Bosnisch:mehaničar
Bulgarisch:механик
Dänisch:mekaniker
Englisch:mechanic, mechanist, repairman, mechanicans
Esperanto:mekanikisto
Estnisch:mehaanik
Finnisch:asentaja, mekaanikko
Französisch:mécanicien
Griechisch:μηχανικός
Irisch:meicneoir
Isländisch:vélfræðingur, vélvirki
Italienisch:meccanico
Latein:mechanicus
Lettisch:mehāniķis
Litauisch:mechanikas
Luxemburgisch:Mecanicien
Niederländisch:mecanicien
Norwegisch:mekaniker
Polnisch:mechanik
Portugiesisch:mecânico
Rumänisch:mecanic
Russisch:механик
Schwedisch:mekaniker
Slowakisch:mechanik
Slowenisch:mehanik
Spanisch:mecánico
Tschechisch:mechanik
Türkisch:makineci
Ungarisch:szerelő
Walisisch:mecanig

Berufsgruppe: Metallarbeiter
Berufsfamilie:   Grobmechaniker
Spezialisierungen:  Automechaniker, Kfz-Mechaniker, Fahrradmechaniker
verwandte Berufe:


Der Mechaniker im 19.Jh.

alter Stich: Mechaniker und seine Werkzeuge
1840, Österreich [nach Carl Geiger]

“Mechaniker, Mechanikus, Verfertiger ma-
thematischer und physikikalischer Werkzeuge; mechanisch, auf
Mechanik bezüglich; maschinenmäßig, ohne geistige
Selbstthätigkeit.”

(aus:  F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896)


Mechaniker- Berufsbeschreibung von 1953

“Mechaniker, handwerklich und industrieller Lehrberuf, abgeschlossene Volksschulbildung, mittlere Reife empfehlenswert, Lehrzeit 3,5 Jahre zu den Metallberufen und zur Berufsfamilie der Grobmechnaiker gehörend.
Der handwerkliche Mechaniker repariert Büromaschinen, Fahrräder, Motorräder, Kinderwagen, Nähmaschinen, Stickerei- und Strickereimaschinen, Wasseruhren, Grammophone und andere klene Maschinen und Apparate. Dem industriellen Mechaniker obliegt das Vorarbeiten, Fertigarbeiten und Zusammenbauen der Einzelteile dieser Maschine und Apparte und das Prüfen und Justieren der fertigen Stücke, bisweilen auch das Herstellen von Modellen und Entwurfsapparaturen für Lehrzwecke, Patente usw.; auch Metallfeinbauer.
Der Beruf verlangt kräftigen Körper, geschickte Hände, technisches Verständnis.
Gesellen- bzw. Facharbeiterprüfung vor zuständiger Innung bzw. Industrie- und Handelskammer.
Weiterbildung: besuch von Fachschulen.
Aufstegsmöglichkeiten: Meisterprüfung, Reisemechaniker, Kalkulator, Werkmeister, Betriebsleiter bzw. Selbständigmachung. Berufsaussichten nicht besonders günstig (Andrang!).”

(Justus Streller: Wörterbuch der Berufe. Alfred Kröner Verlag Stuttgart, 1953)


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