Bereits im 10. Jahrhundert betrieben die Norweger Walfischerei und im Mittelalter machten sich die Basken und Portugiesen einen besonderen Namen als Walfänger. Die Wale wurden vom Boot aus harpuniert und in eine Bucht getrieben, um sie bei Ebbe zu töten. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts lieferten sich dann die Holländer und Engländer erbitterte Seeschlachten bei Spitzbergen, um das Vorrecht dort Wale zu jagen. Bis ins 18. Jahrhundert fand man eben dort in den Gewässern des Nordatlaniks und Arktischen Ozeans ausreichend Tiere für den Walfang. Dann verringerte sich der Bestand zunehmend und man verlagerte das Jagdgebiet in den Stillen Ozean und nördlich der Beringstraße.
Hauptsächlich wurden die Wale als Lieferant von Tran und Fischbein gejagt.


Berufsbezeichnungen

Walfänger

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