Der Dirigent.

Charles Lamoureux, um 1880

Charles Lamoureux, um 1880

Vor dem 17. Jahrhundert war es meist Usus, dass ein Ensemble von einem der mitspielenden Musiker – der oft auch der Komponist des aufgeführten Werkes war – geleitet wurde. Dann wurde es üblich, dass die Leitung übernommen wurde von einem Cembalo oder eine Violine aus. Der Beruf des Dirigenten bildete sich im Verlauf des 18. Jahrhunderts heraus. Daneben gab es bis zum 20. Jahrhundert auch den sogenannten Kapellmeister, der meist größere (Blas-) Orchester dirigierte. Der Dirigent, wie wir ihn heute kennen, erarbeitet mit Orchester- oder Chor-Musikern ein musikalisches Werk und bringt es mit ihnen zur Aufführung. Ihm obliegt die interpretatorische Gestaltung und die technische Koordination der mitwirkenden Musiker. Zum Dirigieren setzt er festgelegte Schlagfiguren mit einem Taktstock ein … und natürlich auch seinen gesamten Mimik- und Körperausdruck.

Er erarbeitet mit Orchester- oder Chor-Musikern ein musikalisches Werk und bringt es mit ihnen zur Aufführung.
Der Dirigent kann Stücke umschreiben und etnscheiden, in welcher Lautstärke und in welchem Tempo die Musiker spielen sollen. Außerdem legt er fest, wer die Solopartien spielt. Sie sind für das harmonische Zusammenspiel der Musiker verantwortlich.


Berufsbezeichnungen

Dirgent, (Hof)kapellmeister, Chorleiter, Orchesterleiter, Maestro, Gastdirigent

conductor (engl.), director (engl.), chef d’orchestre (franz.), direttore (ital.), dyrygent (poln.), dirijor (rum.), karmester (ungar.), dirigens (ungar.)
Gerneralmusikdirektor (ranghöchster Dirigent)
verwandte Berufe: Kapellmeister, Chorleiter, Konzertmeister

Dirigent, Notenpult, Musik

1918 [Sievers]


Schattenrisse von Dirigenten


Taktstöcke

Mit dem Taktstock werden die Taktfiguren gezeichnet und regeln den äußeren metrischen Ablauf der Musik.

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Humor

Kapellmeister preussisches Militärorchester

Kapellmeister preussisches Militärorchester

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