Die Stellmacher stellen Wagen und Wagenräder her.

Wagner, Stellmacher, Radmacher, Kutsche

um 1690-1720 [Sammelbild: Christopher]

„Die Ausbildung in diesem Beruf erfolgt in zwei Richtungen, nämlich in der allgemeinen Wagnerei und in jener der Skiwagnerei.
Die Herstellung von Wagenteilen aus Holz, also von Rädern, Gestellen, Brücken und Deichseln, auch von ganzen Wagen – daher der Name ‚Wagner‘ – macht die berufliche Tätigkeit dieses Fachmannes der Holzbranche aus. So sind Kenntnisse der Holzverarbeitung grundlegend. Das Bohren, Stemmen, Hobeln und Abziehen, das Zapfen und Verleimen und Dutzende anderer Arbeiten muss der angehende Wagner erlernen. Der aus der Landwirtschaft heraus entstande Beruf verlangt eine kräftige Konstitution, Handgeschick, technisches Verständnis und vor allem praktische Veranlagung.
Der Skiwagner hat das fachgerechte Herstellen von Skiern zu erlernen. Dazu muss er sich mit allen Holzarbeiten vertraut machen, dann aber auch lernen, wie man man Stahl- und Oberkanten montiert, Bindungen anbringt, wie man Beläge aufträgt und anderes mehr. Lehrzeit im Handwerk 3 Jahre.“
[W. Leber / B. Burges: Der junge Mann vor der Berufswahl, Stuttgart 1966]


Berufsbezeichnungen der Stellmacher

Wagensymbol, Wagner, StellmacherRadmacher, Stellmacher, Wagenmacher, Wagner, Gestellmacher, Wagenbauer, Nabenmacher

charron (fr.), wainwright (engl.), cartwright (engl.), raedarius (lat.)

Spezialisierungen: Skiwagner


Zunftzeichen der Wagner



Wagenrad, Holzrad


Werkzeuge und Hilfsmittel der Stellmacher

Axt, Bohrer, Hobel, Säge, Stemmeisen


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