Der Netzflicker repariert die beim Fischfang beschädigte Netze
… damit bei der nächsten Fangtour nichts durch die ‘Lappen’ geht.

 

 

Netzflicker ist kein Beruf,
sondern eine Bezeichnung, die sich auf die temporäre Tätigkeit des Reparierens von Fischernetzen bezieht.

[…] Die Netze im weitern Sinn werden aus sich kreuzenden Fäden geknüpft, die Maschen von wenigen Millimetern bis zu mehreren Dezimetern Weite bilden. Als Material dient Hanf, Flachs, Manilafaser, Baumwolle, Seide. Manilahanf dient zu stärkern, großen Netzen, z. B. zu den Grundschleppnetzen der Seefischer (Tafel I, Fig. 3; Tafel II, Fig. 1); für die dünnfädigen Netze, für welche Leichtigkeit und Weichheit des Fadens von wesentlichem Nutzen sind, benutzt man hauptsächlich Baumwolle. Seidene Netze sind sehr dauerhaft und fischen gut, weil sie im Wasser wenig sichtbar sind. […]
(Meyers Großes Kunversationslexikon)

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